Jahre

 Die drei großen Denkfehler des René Descartes

Du kommst nach Hause, greifst in die Tasche, nimmst den Schlüssel heraus, steckst ihn ins Schloss und drehst ihn um. Die Tür öffnet sich, und du gehst hinein.

Normalerweise geschieht das alles, während du an etwas anderes denkst. Vielleicht überlegst du noch, was du einkaufen musst oder was du morgen erledigen willst. Trotzdem findet dein Finger den Schlüssel, führt ihn ins Schloss und dreht ihn genau so, wie es nötig ist, damit sich die Tür öffnet. Du denkst dabei nicht: „Hier ist ein Objekt namens Schlüssel. Hier ist ein Objekt namens Schloss. Ich muss den Schlüssel in die passende Position drehen damit er ins Schloss passt. Jetzt muss ich eine Drehbewegung ausführen.“

Du schließt einfach die Tür auf.

Diese alltägliche Szene zeigt etwas Wichtiges:
In unserem normalen Handeln stehen wir der Welt nicht als Beobachter gegenüber, die erst Objekte wahrnehmen und dann Entscheidungen treffen. Vielmehr bewegen wir uns mitten im Zusammenhang von Dingen, Bedeutungen und Möglichkeiten.

Die philosophische Vorstellung, Denken und Handeln, Subjekt und Objekt wären jeweils voneinander getrennte Bereiche, wirkt hier völlig künstlich. In der Praxis unseres Lebens sind Wahrnehmung, Handlung und Welt von Anfang an eng miteinander verflochten.

Trotzdem hat sich seit dem 17. Jahrhundert eine andere Vorstellung tief in unser Denken eingeprägt. Sie geht auf René Descartes zurück und ist Gegenstand vieler philosophischer Debatten. Der Cartesianismus prägt unser Denken bis heute: die Vorstellung eines denkenden Subjekts, das einer äußeren Welt von Objekten gegenübersteht und sein Wissen durch sichere Gründe rechtfertigen muss.

Doch diese Sichtweise beginnt mit einem grundlegenden Missverständnis unseres praktischen Weltbezugs. Ausgehend von dieser Alltagsszene – dem Aufschließen einer Wohnungstür – sollen im folgenden Essay drei zentrale Fehler im Denken von René Descartes erörtert werden.

Erstens zerlegt der Cartesianismus zusammenhängende Handlungen künstlich in Subjekt und Objekt. Zweitens versteht er Wissen als etwas, das durch Gründe verifiziert werden muss. Und drittens setzt er den methodischen Zweifel an den Anfang der Philosophie, obwohl Zweifel nur innerhalb bestehender Praktiken Sinn ergibt.

Im Kontrast zu Descartes problematischen Annahmen werden Einsichten von Hubert Dreyfus, Maurice Merleau-Ponty, Ludwig Wittgenstein und Karl Popper vorgestellt, die zeigen, dass unser Verhältnis zur Welt nicht primär theoretisch, sondern praktisch, leiblich und fallibel ist.

1.
Warum es keine gute Idee ist, zusammenhängende Handlungen in Subjekt und Objekt aufzuspalten

Der erste große Fehler des Cartesianismus besteht darin, dass er eine Einheit zerlegt, die in unserem tatsächlichen Leben gar nicht getrennt ist. René Descartes beschreibt den Menschen als ein denkendes Subjekt, das einer äußeren Welt von Objekten gegenübersteht. Der Geist nimmt diese Objekte wahr, bildet Vorstellungen von ihnen und trifft auf dieser Grundlage Entscheidungen über Handlungen.

Dieses Bild hat unsere Vorstellung vom Denken tief geprägt. Bei genauem Hinschauen wird es aber fragwürdig. 

Nehmen wir noch einmal das Beispiel mit der Tür. Wenn du den Schlüssel ins Schloss steckst, dann geschieht das nicht so, dass du zuerst ein Objekt namens „Schlüssel“ identifizierst, dann ein Objekt namens „Schloss“ analysierst und anschließend einen Plan entwickelst, wie du beide miteinander in Beziehung setzen kannst.

Du steckst einfach den Schlüssel ins Schloss. Die Handlung ist von Anfang an ein zusammenhängender Vollzug. Wahrnehmung, Bewegung und Situation greifen unmittelbar ineinander.

Genau darauf hat der französische Philosoph Maurice Merleau-Ponty hingewiesen. Für ihn ist Wahrnehmung kein innerer Prozess, bei dem ein Geist Bilder von einer äußeren Welt erzeugt. Wahrnehmung ist viel mehr schon immer ein „leiblicher Umgang mit der Welt“.

Unser Körper ist nicht einfach ein Objekt unter anderen Objekten.
Er ist ein System von Fähigkeiten: greifen, gehen, ausweichen, drehen, orientieren. Durch diese Fähigkeiten erschließt sich uns die Welt unmittelbar als Feld von Handlungsmöglichkeiten.

Ein Türschloss erscheint uns daher nicht primär als geometrischer Gegenstand mit bestimmten physikalischen Eigenschaften. Es erscheint uns als „etwas, das man aufschließen kann“.

Der amerikanische Philosoph Hubert Dreyfus hat diesen Gedanken später auf ein anderes Feld angewendet: die Forschung zur künstlichen Intelligenz. Viele frühe KI-Programme beruhten auf einer implizit cartesianischen Vorstellung des Denkens. Man nahm an, intelligentes Verhalten bestehe darin, innere Repräsentationen von Objekten zu bilden und anschließend Regeln auf diese Repräsentationen anzuwenden.

Doch genau so funktioniert menschliches Handeln meistens nicht.

Wenn ein erfahrener Autofahrer durch den Verkehr fährt, berechnet er nicht ständig bewusst Abstände, Geschwindigkeiten und Winkel. Wenn ein Handwerker einen Schraubenzieher benutzt, analysiert er nicht erst die physikalischen Eigenschaften des Werkzeugs. Und wenn du deine Wohnungstür aufschließt, führst du keine mentale Simulation der passenden Drehbewegung durch.

All diese Handlungen beruhen auf „praktischem Können“.

Sie funktionieren, weil wir in eine Welt von Bedeutungen, Gewohnheiten und Möglichkeiten eingebettet sind. Der Schlüssel ist für uns nicht einfach ein Stück Metall, sondern ein Werkzeug. Die Tür ist kein neutrales Objekt, sondern ein Zugang zu einem vertrauten Raum.

Genau deshalb wirkt die cartesianische Trennung von Subjekt und Objekt so künstlich. Sie beschreibt nicht die ursprüngliche Struktur unseres Handelns, sondern eine nachträgliche Abstraktion daraus.

Natürlich können wir Handlungen analysieren. Wir können sie in Wahrnehmung, Planung und Bewegung zerlegen. Aber das ist eine „theoretische Rekonstruktion“, keine Beschreibung dessen, was im Vollzug tatsächlich geschieht.

Im wirklichen Leben handeln wir nicht als isolierte Geister, die einer Welt von Objekten gegenüberstehen. Wir bewegen uns vielmehr in einem kontinuierlichen Geflecht aus Wahrnehmung, Körper und Umwelt.

 

2.
Warum es keine gute Idee ist,
Wissen durch Gründe zu verifizieren

Der zweite große Fehler des Cartesianismus betrifft unser Verständnis von Wissen. René Descartes war überzeugt, dass echtes Wissen auf absolut sicheren Gründen beruhen muss. Wenn wir etwas wirklich wissen wollen, so seine Idee, müssen wir zeigen können, dass diese Überzeugung durch klare und unerschütterliche Gründe gerechtfertigt ist. Wissen sollte auf einem festen Fundament stehen, ähnlich wie ein Gebäude auf einem stabilen Fundament errichtet wird.

Diese Vorstellung wirkt zunächst sehr plausibel. Wer würde nicht gerne nur das glauben, wofür es gute Gründe gibt? Doch sobald man versucht, dieses Ideal konsequent umzusetzen, taucht ein klassisches Problem auf: das Problem des „Begründungsregresses“.

Wenn ich behaupte, etwas zu wissen, kann man mich fragen: „Warum glaubst du das?“ Dann nenne ich einen Grund. Aber dieser Grund kann wiederum hinterfragt werden. Und auch für den nächsten Grund lässt sich wieder ein weiterer Grund verlangen. So scheint eine Kette von Begründungen zu entstehen, die immer weitergeht.

Descartes war sich dieses Problems bewusst. Seine Lösung bestand darin, die Begründungskette an einem Punkt zu stoppen, bei einer Einsicht, die selbst absolut sicher ist. Genau hier erscheint das berühmte „cogito“:

„Ich denke, also bin ich.“

Der Gedanke dahinter ist einfach: Selbst wenn ich an allem zweifle, kann ich nicht daran zweifeln, dass ich gerade denke. Und wenn ich denke, dann existiere ich zumindest als denkendes Wesen.

In diesem Punkt hat Descartes tatsächlich etwas Wichtiges entdeckt. Das „cogito“ ist kein gewöhnlicher Schluss, sondern eine Einsicht, die sich im Vollzug selbst bestätigt. Sobald ich den Gedanken denke, wird seine Wahrheit unmittelbar sichtbar.
Viele Philosophen würden deshalb sagen: Als einzelne Einsicht funktioniert das Cogito durchaus. Das Problem beginnt erst danach.

Descartes wollte das „cogito“ nicht nur als isolierte Gewissheit haben. Es sollte das Fundament eines ganzen Systems von Wissen bilden. Von dieser sicheren Grundlage aus wollte er Schritt für Schritt weiteres Wissen aufbauen: über die Existenz Gottes, über die Zuverlässigkeit unserer klaren und deutlichen Vorstellungen und schließlich über die Existenz der äußeren Welt.

Genau hier wird der Plan fragwürdig.

Denn der Übergang vom „cogito“ zu diesen weiteren Schritten ist keineswegs so zwingend, wie Descartes glaubt. Die berühmten Gottesbeweise überzeugen viele Philosophen nicht. Und ohne sie fehlt Descartes die Garantie dafür, dass unsere klaren und deutlichen Vorstellungen tatsächlich zuverlässig sind. Damit verliert das geplante Fundament seine tragende Rolle.

Aber selbst wenn dieser Aufbau funktionieren würde, bliebe ein tieferes Problem bestehen. Descartes’ Projekt setzt voraus, dass Wissen überhaupt auf einer letzten, absolut sicheren Grundlage beruhen muss. Genau diese Annahme wird von späteren Philosophen infrage gestellt.

Der Philosoph Karl Popper hat argumentiert, dass Wissenschaft gar nicht so funktioniert. Wissenschaftliche Theorien werden nicht endgültig verifiziert. Sie sind Hypothesen, die wir formulieren, testen und kritisieren. Solange sie den Prüfungen standhalten, behalten wir sie bei. Wenn sie scheitern, ersetzen wir sie durch bessere.

Wissen ist in diesem Sinne immer „fehlbar“. Es entwickelt sich durch Kritik und Fehlerkorrektur, nicht durch endgültige Rechtfertigung.

Eine verwandte Einsicht findet sich bei Ludwig Wittgenstein. In seinem späten Werk zeigt Wittgenstein, dass unsere Praxis des Zweifelns und Begründens nur innerhalb eines bereits bestehenden Hintergrunds funktioniert.

Wenn jemand eine Behauptung aufstellt, können wir fragen: „Warum glaubst du das?“ Dann erwarten wir Gründe. In diesem Sinn gehört das Begründen zu unserem normalen Umgang mit Wissen.

Aber nicht alles, was wir für selbstverständlich halten, steht ständig zur Begründung. Manche Überzeugungen bilden vielmehr den Hintergrund, innerhalb dessen Fragen nach Gründen überhaupt erst Sinn ergeben. Zum Beispiel zweifeln wir normalerweise nicht daran, dass die Welt schon vor unserer Geburt existiert hat, dass andere Menschen ebenfalls Bewusstsein haben, oder dass unsere Hände wirklich zu unserem Körper gehören.

Solche Überzeugungen werden im Alltag nicht verifiziert. Sie sind Teil der gemeinsamen Praxis, innerhalb derer wir handeln, sprechen und auch Begründungen austauschen. Begründungen funktionieren also nur vor einem Hintergrund von Gewissheiten, die selbst normalerweise nicht begründet werden.

Der entscheidende Fehler Descartes’ besteht daher nicht darin, dass er keine gute letzte Begründung gefunden hat. Der Fehler liegt bereits in der Annahme, Wissen müsse überhaupt durch endgültige Gründe gerechtfertigt werden.

Das „cogito“ mag also als einzelne Einsicht funktionieren. Als Fundament eines gesamten Erkenntnissystems funktioniert es nicht.

Vielleicht ist genau diese Erwartung – dass Wissen auf einem unerschütterlichen Fundament ruhen muss – das eigentliche Erbe des Cartesianismus, von dem sich die moderne Philosophie erst langsam löst.

 

3.

Warum es keine gute Idee ist,
den methodischen Zweifel als Ausgangspunkt einer Philosophie zu wählen

Der dritte große Fehler des Cartesianismus betrifft den Ausgangspunkt der Philosophie selbst. René Descartes schlägt vor, das philosophische Denken mit einem radikalen Zweifel zu beginnen. Um ein absolut sicheres Fundament des Wissens zu finden, will er zunächst alles infrage stellen, was sich möglicherweise als falsch erweisen könnte.

Vielleicht täuschen uns unsere Sinne. Vielleicht träumen wir nur. Vielleicht gibt es sogar einen bösen Dämon, der uns systematisch in die Irre führt. Erst wenn alles bezweifelt worden ist, so Descartes’ Idee, kann man prüfen, ob es etwas gibt, das auch diesem radikalen Zweifel standhält. Genau auf diesem Weg gelangt er schließlich zum „cogito“: Wenn ich zweifle, dann denke ich. Und wenn ich denke, existiere ich.

Als methodisches Gedankenexperiment ist dieser Schritt durchaus faszinierend. Er zwingt uns dazu, über die Grundlagen unseres Wissens nachzudenken. Doch als tatsächlicher Ausgangspunkt einer Philosophie ist der radikale Zweifel problematisch.

Denn Zweifel ist keine ursprüngliche Haltung, mit der wir unser Verhältnis zur Welt beginnen. Im normalen Leben zweifeln wir nicht ständig an allem. Wir stehen morgens auf, gehen zur Arbeit, sprechen mit anderen Menschen, öffnen Türen, fahren Fahrrad. All diese Handlungen setzen voraus, dass wir der Welt grundsätzlich vertrauen.

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein hat diesen Punkt besonders klar formuliert. Zweifel funktioniert nur innerhalb eines Rahmens von Überzeugungen, die normalerweise nicht infrage stehen.

Wenn ich daran zweifle, ob diese Uhr richtig geht, dann setze ich bereits voraus, dass Uhren im Allgemeinen funktionieren. Wenn ich daran zweifle, ob eine Erinnerung korrekt ist, setze ich voraus, dass Erinnerungen im Prinzip zuverlässig sein können. Der Zweifel lebt also von einem Hintergrund von Gewissheiten, die selbst nicht ständig bezweifelt werden.

Wenn man dagegen versucht, alles gleichzeitig zu bezweifeln, verliert der Zweifel seinen Sinn. Denn dann gibt es keinen festen Punkt mehr, von dem aus der Zweifel überhaupt formuliert werden könnte.

Genau deshalb wirkt der radikale Zweifel Descartes’ im Alltag so künstlich. Niemand beginnt sein Leben als Skeptiker, der zunächst einmal prüft, ob die Welt existiert. Unser Verhältnis zur Welt beginnt vielmehr mit einer grundlegenden Vertrautheit.

Hier knüpfen auch die Überlegungen von Maurice Merleau-Ponty und Hubert Dreyfus an. Beide betonen, dass unser ursprünglicher Weltbezug kein theoretischer Zweifel ist, sondern ein praktisches In-der-Welt-Sein.

Wir orientieren uns durch Gewohnheiten, Fähigkeiten und körperliche Erfahrung. Wir handeln, reagieren, lernen – lange bevor wir anfangen, über die Möglichkeit eines radikalen Irrtums nachzudenken.

Der Zweifel ist daher kein Ausgangspunkt unseres Weltbezugs. Er ist eine spätere intellektuelle Praxis, die nur innerhalb eines bereits bestehenden Umgangs mit der Welt Sinn ergibt.

Philosophie sollte deshalb nicht versuchen, bei einem künstlichen Zustand des radikalen Zweifels zu beginnen. Sie sollte dort ansetzen, wo unser tatsächliches Leben beginnt: in unserem praktischen Umgang mit der Welt, mit anderen Menschen und mit den Dingen um uns herum.

 

4.

Schlussgedanke

René Descartes wollte der Philosophie ein sicheres Fundament geben. Sein Ziel war es, einen Punkt zu finden, von dem aus sich alles Wissen eindeutig und zweifelsfrei aufbauen lässt. In diesem Sinne war sein Projekt außerordentlich ehrgeizig und in vieler Hinsicht auch einflussreich.

Doch um dieses Fundament zu suchen, musste Descartes zuerst etwas auseinandernehmen, was in unserem tatsächlichen Leben gar nicht getrennt ist. Er trennte den denkenden Geist von der Welt der Dinge. Er verstand Wissen als etwas, das durch endgültige Gründe abgesichert werden muss. Und er begann die Philosophie mit einem radikalen Zweifel, der alles infrage stellt.

Die Überlegungen vieler Philosophen des 20. Jahrhunderts legen allerdings nahe, dass diese Ausgangspunkte problematisch sind. Unser Verhältnis zur Welt beginnt nicht mit einer Trennung von Subjekt und Objekt, sondern mit einem praktischen Umgang mit Dingen, Werkzeugen und anderen Menschen. Wir bewegen uns von Anfang an in einem Geflecht aus Wahrnehmung, Handlung und Bedeutung.

Auch Wissen funktioniert nicht so, dass es auf einem absolut sicheren Fundament ruht. Es entwickelt sich vielmehr in einem offenen Prozess von Vermutungen, Kritik und Fehlerkorrektur.

Und schließlich beginnt unser Denken nicht mit radikalem Zweifel, sondern mit einer grundlegenden Vertrautheit mit der Welt. Wir handeln, sprechen und orientieren uns lange bevor wir anfangen, über die Möglichkeit eines vollständigen Irrtums nachzudenken.

 

Literatur
Damasio, A. R. (1994). Descartes´Irrtum. Berlin, Ullstein.
Descartes, R. (1641). Meditationen. Hamburg, Meiner – 2009.
Dreyfus, H. (1972). What Computers Can´t Do. New York, Harper & Row
Merleau-Ponty, M. (1945). Phänomenologie der Wahrnehmung. Berlin, de Gruyter.
Popper, K. R. (1934). Logik der Forschung. Tübingen, J.C.B. Mohr – 1973.
Popper, K. R. (1962). Conjectures and Refutations – The Growth of Scientific Knowledge. New York, Basic Books.

Wittgenstein, L. (1970). Über Gewißheit. Frankfurt am Main,Suhrkamp.

Anmerkung:
Die Jahreszahlen geben – abweichend von strikt formalen Zitierstilen – das Jahr der Erstveröffentlichung bzw. bei historischen Quellen das geschätzte Entstehungsdatum an, um eine unmittelbare historische Einordnung der Texte zu ermöglichen.